COROS PACE 4 Pro vs. Amazfit T-Rex Dual Solar: Die zwei neuesten Premium-Sportuhren im Vergleich

Zum Start in den Herbst 2026 haben direkt zwei große Smartwatch-Produzenten neue Uhren vorgestellt: Die COROS PACE 4 Pro und die Amazfit T-Rex Dual Solar. Zwei Uhren aus dem Premium-Segment von bekannten Herstellern - aber zwei ganz unterschiedliche Ansätze. Die eine wird das Must-Have für Marathonis. Die andere perfektioniert das Outdoor-Erlebnis z.B. in den Bergen. Wir machen den "Frinton-Vergleich".

24. September 2026 11 Minuten

AMOLED-Displays, Saphirglas, Titan, präzises Dualband-GPS und umfangreiche Offline-Karten: Die COROS PACE 4 Pro und die Amazfit T-Rex Dual Solar bringen vieles mit, was man von einer modernen Premium-Sportuhr erwartet. Trotzdem verfolgen sie unterschiedliche Konzepte. COROS setzt auf ein leichtes Gehäuse, lange GPS-Laufzeiten und eine konsequent sportliche Ausrichtung. Amazfit kombiniert seine Trainings- und Gesundheitsfunktionen mit robuster Outdoor-Technik, einer integrierten Taschenlampe und einem ungewöhnlichen Solarsystem. Welche Uhr besser zu dir passt, entscheidet sich deshalb nicht allein anhand der technischen Daten. Wir vergleichen Ausstattung, Navigation, Training, Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit und zeigen, wo die jeweiligen Stärken liegen.

Besonders spannend ist die Akkufrage. Während COROS mit bis zu 60 Stunden GPS-Betrieb und 21 Tagen Alltagsnutzung punktet, verspricht Amazfit bis zu 25 Tage reguläre Laufzeit und zusätzliche Energiereserven durch Sonnenlicht. Die T-Rex besitzt dafür gleich zwei Solarmodule – eines auf der Vorderseite und eines im Gehäuseboden.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Vergleich basiert auf den veröffentlichten Herstellerangaben zum Marktstart am 22. September 2026. Ein eigener Praxistest beider Uhren liegt nicht zugrunde. Laufzeiten, GPS-Genauigkeit und Messqualität sind daher nicht als unabhängig verifizierte Testergebnisse zu verstehen.

Hier die nackten Fakten im Vergleich:

Merkmal COROS PACE 4 Pro Amazfit T-Rex Dual Solar
Ausrichtung Laufen, Triathlon, Multisport Outdoor, Expedition, Multisport
Display 1,47 Zoll AMOLED 1,32 Zoll AMOLED
Spitzenhelligkeit 3.500 Nits 3.000 Nits
Displayglas Saphirglas Saphirglas
Lünette TC4-Titan Titan Grad 5
Gewicht 43g laut Hersteller 69g ohne Band, 94,5g mit Band 
Gehäudedurchmesser ca. 46mm 51,4mm
GPS Dualfrequenz-GNSS Dualfrequenz-GNSS, sechs Satellitensysteme
GPS-Laufzeit bis 60 Stunden, Einfrequenz bis 41 Stunden, präziser Dualband-Modus
Dualband-GPS bis 45 Stunden bis 41 Stunden
Typische Akkulaufzeit bis 21 Tage bis 25 Tage
Trail Running - Normal Mode 60 Stunden im High-GPS-Modus 48h ohne Solar und 57h mit Solar
Solarladung Nein Vorder- und Rückseite
Navigation Offline-Karten, Straßennamen, POIs, Abbiegehinweise Offline-Karten, Höhenlinien, Skikarten, automatische Neuberechnung, Abbiegehinweise
Mikrofon und
Lautsprecher
Ja Ja
Musik 32 GB interner Speicher Lokale Musikwiedergabe
Taschenlampe Keine dezidierte LED Weißes und rotes Licht
Wasserschutz Herstellerangabe gesondert zu prüfen 10 ATM
Tauchfunktionen Keine ausgewiesenen Tauchmodi Freitauchen und Sporttauchen
Kontaktloses Bezahlen Keine bestätigte Zahlungsfunktion NFC, regionale Unterstützung beachten
Quellen: Offizielle Produktinformationen von COROS und Amazfit .

Design und Tragekomfort: Leichtgewicht trifft Outdoor-Präsenz

COROS PACE 4 Pro
COROS PACE 4 Pro

Die PACE 4 Pro bleibt ihrer sportlichen Herkunft treu. Mit 43 Gramm laut Hersteller gehört sie zu den ausgesprochen leichten Vertretern ihrer Ausstattungsklasse. Dabei verzichtet COROS weder auf Saphirglas noch auf eine Titanlünette. Das macht die Uhr interessant für alle, die sie nicht nur beim Training, sondern auch nachts zur Schlafaufzeichnung tragen möchten.

Die T-Rex Dual Solar geht gestalterisch einen anderen Weg. Ihr 51,4 Millimeter großes Gehäuse, die ausgeprägte Lünette und die vier physischen Tasten vermitteln einen eigenständigen Outdoor-Charakter. Amazfit verwendet Titan Grad 5 für Lünette und Tasten sowie eine Kombination aus Titan und Glaskeramik auf der Rückseite. Mit 94,5 Gramm inklusive Band ist sie deutlich schwerer als die COROS. Das ist beim Laufen oder Schlafen eine Frage der persönlichen Vorliebe. Wer große Outdoor-Uhren mag, bekommt dafür ein markantes Design, das nicht versucht, möglichst unauffällig zu sein.

Die robuste Konstruktion hat zudem einen funktionalen Hintergrund: Amazfit nennt eine Zertifizierung nach MIL-STD-810H-2022 und einen speziellen Niedrigtemperaturmodus, der wichtige Funktionen auch bei Temperaturen bis minus 30 Grad Celsius ermöglichen soll. Der Funktionsumfang ist dabei verständlicherweise eingeschränkt.

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Display: Zwei hochwertige AMOLED-Bildschirme

Die COROS besitzt mit 1,47 Zoll die größere Anzeigefläche. Ihre maximale Helligkeit liegt bei 3.500 Nits. Die Amazfit kommt auf 1,32 Zoll und erreicht laut Hersteller bis zu 3.000 Nits. Beide Displays sind durch Saphirglas geschützt. Das ist gerade bei Sportuhren sinnvoll, die beim Wandern, Klettern oder im Alltag mit harten Oberflächen in Kontakt kommen können.

Die größere COROS-Anzeige bietet mehr Platz für Trainingsdaten und Karten. Amazfit integriert dagegen ein Solarelement in die Displaykonstruktion und verbindet damit eine hochwertige AMOLED-Anzeige mit zusätzlicher Energiegewinnung. Die Differenz von 500 Nits sollte man nicht überbewerten. Die maximale Spitzenhelligkeit sagt allein wenig darüber aus, wie gut sich eine Uhr unter wechselnden Lichtverhältnissen tatsächlich ablesen lässt. Dafür wären direkte Vergleichsmessungen erforderlich.

Akkulaufzeit: Zwei unterschiedliche Wege zu mehr Ausdauer

Bei der Akkulaufzeit lohnt sich ein genauer Blick auf die jeweiligen Betriebsarten: COROS nennt bis zu 21 Tage Alltagsbetrieb, 60 Stunden GPS-Aufzeichnung im Einfrequenzmodus und 45 Stunden im präziseren Dualfrequenzmodus. Damit bietet die PACE 4 Pro lange Aufzeichnungszeiten, ohne auf ein Solarmodul angewiesen zu sein.

Amazfit gibt bis zu 25 Tage typische Nutzung an. Im präzisen Dualband-GPS-Modus sind es bis zu 41 Stunden. Unter geeigneten Lichtbedingungen kann das vordere Solarmodul diese GPS-Laufzeit laut Hersteller auf bis zu 47 Stunden verlängern.

Damit liegen beide Uhren bei der hochpräzisen GPS-Aufzeichnung näher beieinander, als ein Vergleich von 60 und 41 Stunden zunächst vermuten lässt. Die 60 Stunden der COROS beziehen sich auf einen anderen GPS-Modus. Die tatsächliche Laufzeit hängt bei beiden Modellen unter anderem von Displayeinstellungen, Navigation, Sensoren und Nutzungsintensität ab. 

Amazfit Dual Solar: Was bringen die zwei Solarmodule?

Amazfit T-Rex Dual Solar (c) Amazfit
Amazfit T-Rex Dual Solar (c) Amazfit

Die Solartechnik ist das auffälligste Alleinstellungsmerkmal der T-Rex Dual Solar. Anders als bei klassischen Solaruhren setzt Amazfit nicht ausschließlich auf eine lichtempfindliche Fläche rund um oder unter dem Display. Ein zweites Solarelement befindet sich auf der Gehäuserückseite. Dieses lässt sich nutzen, wenn die Uhr abgelegt und mit dem Gehäuseboden zur Sonne ausgerichtet wird. Das ist eine interessante Lösung für mehrtägige Touren, längere Aufenthalte im Freien oder Situationen, in denen keine Steckdose verfügbar ist.

Amazfit nennt folgende Laufzeiten:

Nutzungsszenario Herstellerangabe
Typische Nutzung ohne Solar Bis 25 Tage
Mit täglich 3 Stunden Solar über das Display Bis 34 Tage
Mit täglich 3 Stunden Solar über die Rückseite Bis 51 Tage
Präziser GPS-Modus ohne Solar Bis 41 Stunden
Präziser GPS-Modus mit Front-Solar Bis 47 Stunden

Die Solarwerte setzen eine Beleuchtungsstärke von 50.000 Lux voraus. Das entspricht kräftigem Tageslicht und lässt sich nicht ohne Weiteres auf einen bewölkten Herbsttag oder die Nutzung unter einer Jacke übertragen. Das rückseitige Modul verlangt außerdem eine bewusste Nutzung: Solange die Uhr am Handgelenk sitzt, erhält es praktisch kein Sonnenlicht.

Dennoch ist Dual Solar mehr als ein technisches Detail. Wer die Uhr beispielsweise während einer längeren Rast ablegt, kann zusätzliche Energie gewinnen, ohne eine Powerbank anschließen zu müssen.

Amazfit weist ausdrücklich darauf hin, dass die Solarladung den Energieverbrauch ausgleichen beziehungsweise verlangsamen kann, aber das reguläre Laden per Kabel nicht vollständig ersetzt. 

Bis zu 180 Tage Akkulaufzeit: Was steckt hinter Amazfits Outdoor Extreme Mode?

Die Zahl ist beeindruckend, benötigt allerdings Kontext! Amazfit erreicht diesen Wert im sogenannten Outdoor Extreme Mode unter definierten Solarbedingungen. Dabei wird die GPS-Position lediglich einmal pro Stunde erfasst. Auch die Displaynutzung ist stark eingeschränkt. Für eine kontinuierliche Wander- oder Laufaufzeichnung ist das kein vergleichbarer Betriebsmodus.

Interessanter sind deshalb die 25 Tage reguläre Nutzung und die möglichen 34 beziehungsweise 51 Tage mit Solarunterstützung. Sie zeigen, welchen Beitrag das System unter geeigneten Bedingungen leisten kann.

Entscheidend ist das Nutzungsprofil: COROS bietet lange GPS-Laufzeiten ohne zusätzliche Voraussetzungen. Amazfit ergänzt eine bereits ausdauernde Uhr um die Möglichkeit, unterwegs Energie aus Sonnenlicht zu gewinnen.

Navigation: Karten auf beiden Uhren, unterschiedliche Schwerpunkte

Beide Modelle bieten weit mehr als eine einfache Liniennavigation.

Die PACE 4 Pro verfügt über Offline-Karten mit Straßennamen, Points of Interest und Abbiegehinweisen. Dank 32 GB internem Speicher steht ausreichend Platz für Kartenmaterial und Musik zur Verfügung. COROS richtet seine Navigation besonders auf die Verbindung von Routenplanung und sportlicher Aktivität aus. Das ist beim Trailrunning, Radfahren oder auf längeren Trainingsstrecken relevant.

Die Amazfit bringt ebenfalls umfangreiche Kartenfunktionen mit. Vorinstallierte Basiskarten werden durch herunterladbare Höhenlinien- und Skigebietskarten ergänzt. Hinzu kommen POI-Suche, Routenplanung direkt auf der Uhr und automatische Neuberechnung bei Abweichungen von der geplanten Strecke. Gerade die Möglichkeit, unterwegs ohne Smartphone eine neue Route zu erstellen, passt zur Outdoor-Ausrichtung der T-Rex. Laut Amazfit lassen sich bis zu 100 Routen auf der Uhr speichern. 

Die COROS bietet eine übersichtliche Verbindung von Sportdaten und Karten auf dem größeren Display. Amazfit legt zusätzlichen Wert auf eigenständige Navigation und unterschiedliche Geländearten.

Welche Kartenoberfläche schneller reagiert und welche Uhr in schwierigem Gelände zuverlässiger navigiert, lässt sich anhand der technischen Daten allein nicht beurteilen.

Amazfit T-Rex Dual Solar (c) Amazfit
Amazfit T-Rex Dual Solar (c) Amazfit

Training und Gesundheit: Die Amazfit ist mehr als eine Outdoor-Uhr

Ein häufiger Fehler bei solchen Vergleichen besteht darin, die COROS als Sportuhr und die Amazfit ausschließlich als Expeditionsuhr zu betrachten. Tatsächlich bieten beide Modelle umfangreiche Trainingsfunktionen.

COROS: Fokus auf Ausdauersport und Trainingsplanung. COROS integriert unter anderem Trainingsbelastung, VO₂max-Schätzungen, Running Fitness, Trainingspläne und strukturierte Workouts. Hinzu kommen spezielle Modi für Laufen, Radfahren, Schwimmen und Triathlon. Externe Sensoren wie Herzfrequenzgurte, Leistungsmesser und Trittfrequenzsensoren lassen sich per Bluetooth verbinden.

Die PACE 4 Pro ist damit besonders auf die systematische Planung und Auswertung sportlicher Aktivitäten ausgerichtet. Amazfit: Breites Sportangebot und ganzheitliche Belastungsanalyse. Die T-Rex Dual Solar bietet mehr als 180 Sportmodi und unterstützt ebenfalls strukturierte Trainingseinheiten, externe Sensoren und die Analyse der Trainingsbelastung.

Mit Zepp Coach, PeakBeats und dem BioTracker-6.0-Sensor kombiniert Amazfit klassische Trainingsmetriken mit Gesundheits- und Erholungsdaten. Neben Lauf- und Ausdauersport gehören Krafttraining, Hybridtraining und HYROX zu den unterstützten Bereichen. Trainingsdaten können unter anderem mit Strava, komoot und TrainingPeaks synchronisiert werden. 

Für Nutzer, die zwischen Laufen, Krafttraining, Wandern und anderen Aktivitäten wechseln, ist diese Vielseitigkeit ein wichtiger Bestandteil des Gesamtpakets.

Beide Uhren bieten Herzfrequenzmessung und weitere gesundheitsbezogene Funktionen. COROS nennt zusätzlich eine EKG-Funktion. Daraus lässt sich allerdings keine generelle Überlegenheit bei der Messqualität ableiten.

Outdoor-Funktionen: Hier setzt Amazfit zusätzliche Akzente

Neben der Solarladung bietet die T-Rex einige Funktionen, die über das klassische Sportuhren-Konzept hinausgehen.

Integrierte Taschenlampe

Amazfit verbaut eine dedizierte LED-Taschenlampe mit weißem und rotem Licht. Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, kann im Alltag aber ausgesprochen praktisch sein: beim nächtlichen Zeltaufbau, auf dem Weg zur Berghütte oder wenn man im Dunkeln etwas im Rucksack sucht. Das rote Licht eignet sich insbesondere für Situationen, in denen die Anpassung der Augen an die Dunkelheit möglichst wenig beeinträchtigt werden soll.

Die COROS besitzt keine vergleichbare dedizierte LED-Taschenlampe.

Wasserschutz und Tauchen

Die T-Rex ist mit 10 ATM spezifiziert und unterstützt laut Hersteller Freitauchen sowie Sporttauchen. Damit erweitert Amazfit das Einsatzspektrum über Schwimmen und klassische Outdoor-Aktivitäten hinaus. Die jeweils freigegebenen Tauchtiefen und Nutzungsbedingungen müssen dabei beachtet werden; eine ATM-Angabe allein ersetzt keine Tauchfreigabe.

Nutzung bei niedrigen Temperaturen

Ein spezieller Niedrigtemperaturmodus soll wichtige Funktionen auch bei extremer Kälte aufrechterhalten. Für Wintertouren, Skifahren oder Aufenthalte in kalten Regionen ist das eine relevante Ergänzung. Allerdings stehen in diesem Modus nicht sämtliche Funktionen uneingeschränkt zur Verfügung.

Die PACE 4 Pro konzentriert sich stärker auf die Kombination aus geringem Gewicht, Training und Navigation. Die Amazfit ergänzt diese Bereiche um zusätzliche Funktionen für anspruchsvolle Outdoor-Situationen.

Smartwatch-Funktionen: Auch im Alltag gut ausgestattet

Beide Modelle verfügen über Mikrofon und Lautsprecher und ermöglichen Telefonate über ein verbundenes Smartphone. Musik lässt sich ebenfalls lokal speichern und über gekoppelte Bluetooth-Kopfhörer wiedergeben. COROS nennt hierfür 32 GB internen Speicher.

Die Amazfit bietet darüber hinaus NFC-Zahlungsfunktionen in unterstützten Regionen. Für Käufer in Deutschland sollte die konkrete Verfügbarkeit einschließlich unterstützter Karten und Zahlungsdienste vor dem Kauf geprüft werden. Das Zusammenspiel aus Musik, Anrufen, kontaktlosem Bezahlen, Sporttracking und Navigation macht die T-Rex auch jenseits längerer Outdoor-Touren interessant.

COROS bietet die wesentlichen Kommunikations- und Musikfunktionen und verbindet sie mit seiner Trainingsplattform.

Wer besonders viel Wert auf Smartwatch-Komfort legt, sollte deshalb nicht nur die Hardware vergleichen, sondern auch prüfen, welche Funktionen mit dem eigenen Smartphone und den bevorzugten Diensten zusammenarbeiten.

COROS PACE 4 Pro (c) Coros
COROS PACE 4 Pro (c) Coros

Preis und Positionierung: Was bekommt man für sein Geld?

Die COROS PACE 4 Pro wurde im Vorfeld mit einem Preis von etwa 449 Euro in Verbindung gebracht. Eine belastbare deutsche Preisangabe gibt es heute, Stand September 2026, noch nicht. Amazfit positioniert die T-Rex Dual Solar deutlich höher. Nach letzten Informationen soll die Uhr für ca.650 Euro in den Handel kommen. Die Auslieferung soll voraussichtlich Mitte Oktober beginnen.

Die Preisfrage ist dabei nicht allein eine Frage der Sportfunktionen. COROS kombiniert hochwertige Materialien, ein großes Display, umfangreiche Trainingswerkzeuge und lange GPS-Laufzeiten in einer leichten Uhr. Amazfit bietet zusätzlich das Dual-Solar-System, eine integrierte Taschenlampe, umfangreiche Tauchfunktionen und eine auf anspruchsvolle Outdoor-Nutzung ausgelegte Konstruktion.

Der höhere Preis ist deshalb nicht einfach ein Aufschlag für ein größeres Gehäuse oder ein auffälligeres Design. Er steht auch für zusätzliche Hardware und einen erweiterten Einsatzbereich.

Ob sich diese Ausstattung persönlich lohnt, hängt davon ab, wie häufig man sie tatsächlich nutzt.

Fazit: Zwei starke Sportuhren mit eigenständigem Charakter

Die Entscheidung zwischen beiden Uhren ist deshalb weniger eine Frage der grundsätzlichen Leistungsfähigkeit als der persönlichen Prioritäten.

Wer ein möglichst leichtes Modell für regelmäßiges Training und lange GPS-Aufzeichnungen sucht, findet bei COROS ein überzeugendes Konzept. Wer eine große Outdoor-Uhr mit umfangreicher Ausstattung, Solarladung und zusätzlichen Funktionen für anspruchsvolle Unternehmungen bevorzugt, bekommt mit der Amazfit ein eigenständiges Gesamtpaket.

Die T-Rex Dual Solar ist dabei keineswegs nur eine Spezialuhr für Expeditionen. Mit ihrem breiten Sportangebot, den Gesundheitsfunktionen und der Smartwatch-Ausstattung kann sie ebenso im täglichen Training und Alltag eingesetzt werden. Umgekehrt ist die PACE 4 Pro nicht auf Laufstrecken beschränkt, sondern bietet ebenfalls vollwertige Navigation und zahlreiche Multisport-Funktionen.

Beide Modelle zeigen, wie unterschiedlich sich eine moderne Premium-Sportuhr interpretieren lässt.

FAQ: Häufige Fragen zur COROS PACE 4 Pro und Amazfit T-Rex Dual Solar
Welche Uhr hat die längere Akkulaufzeit?
Im typischen Alltagsbetrieb nennt COROS bis zu 21 Tage und Amazfit bis zu 25 Tage. Im präzisen Dualband-GPS-Modus gibt COROS bis zu 45 Stunden und Amazfit bis zu 41 Stunden an. Mit Solarunterstützung kann die T-Rex ihre Laufzeit unter geeigneten Bedingungen verlängern.

Kann die Amazfit T-Rex Dual Solar vollständig durch Sonnenlicht geladen werden?
Das Solarsystem dient der Verlängerung der Akkulaufzeit. Amazfit weist darauf hin, dass es das reguläre Laden per Kabel nicht vollständig ersetzt. Wie viel Energie gewonnen wird, hängt von Lichtintensität, Ausrichtung und Nutzungsverhalten ab.

Welche Uhr eignet sich für Triathlon?
Beide Modelle unterstützen Multisport-Aktivitäten. COROS bietet spezielle Triathlon- und Duathlon-Modi. Amazfit verfügt ebenfalls über Triathlon-Funktionen und unterstützt darüber hinaus zahlreiche weitere Sportarten.

Können beide Uhren ohne Smartphone navigieren?
Ja. Beide besitzen Offline-Karten. COROS bietet unter anderem Straßennamen und Points of Interest. Amazfit ermöglicht zusätzlich die Routenplanung direkt auf der Uhr und eine automatische Neuberechnung bei Routenabweichungen.

Ist die Amazfit auch für den Alltag geeignet?
Ja. Neben den Outdoor-Funktionen bietet sie Sport- und Gesundheitsaufzeichnung, Musik, Bluetooth-Telefonie und weitere Smartwatch-Funktionen. Das große Gehäuse und das höhere Gewicht sind vor allem eine Frage des persönlichen Tragekomforts.

Hat die COROS PACE 4 Pro eine Solarfunktion?
Nein. Die PACE 4 Pro besitzt keine Solarladung. COROS setzt stattdessen auf eine lange reguläre Akkulaufzeit von bis zu 21 Tagen und bis zu 60 Stunden GPS-Aufzeichnung im Einfrequenzmodus.

Quellen und Anmerkungen

Die technischen Angaben beruhen auf den offiziellen Produktinformationen der Hersteller. Alle Herstellerangaben zu Akkulaufzeiten, Helligkeit und weiteren Leistungsmerkmalen sind unter den jeweils genannten Testbedingungen zu verstehen.

  • COROS: PACE 4 Pro – Offizielle Produktseite und technische Angaben. Angaben zu Display, Gehäuse, Gewicht, GPS, Akku, Navigation und Trainingsfunktionen. Abruf: 22. September 2026.
  • Amazfit: T-Rex Dual Solar – Offizielle Produktseite. Angaben zu Design, Solartechnik, Navigation, Sportfunktionen und Ausstattung. Abruf: 22. September 2026.
  • Amazfit: Technische Spezifikationen und Testbedingungen zur Akkulaufzeit, einschließlich der Angaben zu Solarunterstützung und Outdoor Extreme Mode. Enthalten in der offiziellen Produktdokumentation. Abruf: 22. September 2026.
  • COROS: September 2026 – Software-Update. Informationen zur Kartenplattform und zu aktuellen Trainingsfunktionen. Veröffentlichung: 1. September 2026. Abruf: 22. September 2026.

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