Sind diese Zwillinge die dümmsten Hacker der Welt?

Zwei IT-Zwillinge sollen nach ihrer Kündigung Regierungs-Datenbanken gelöscht haben – während ein Teams-Call weiterlief. Die irre Cybercrime-Story 2026.

19. Mai 2026 3 Minuten

Die dümmsten Hacker der Welt? Gefeuert im Teams-Call – dann löschen sie 96 Datenbanken

TL;DR: Zwei IT-Zwillinge aus den USA sollen nach ihrer Kündigung komplett eskaliert sein und rund 96 Datenbanken gelöscht haben – darunter offenbar Systeme mit Regierungsbezug. Das Problem: Ein Microsoft-Teams-Call lief wohl einfach weiter. Und zeichnete Teile der Aktion mit auf. Die Story klingt wie Satire. Ist laut Ermittlern aber ziemlich real. 😬

Es gibt Geschichten, bei denen man sich irgendwann fragt: „Moment mal … das haben echte Menschen wirklich so gemacht?“ 😅

Denn dieser Fall wirkt stellenweise weniger wie ein echter Cyberangriff – sondern eher wie eine Mischung aus peinlichem Homeoffice-Moment, Sicherheits-Albtraum und komplettem Kontrollverlust.

Laut Ermittlern wurden zwei IT-Zwillinge während eines Microsoft-Teams-Meetings entlassen. Wenige Minuten später sollen sie angefangen haben, Systeme ihres Ex-Arbeitgebers anzugreifen und Datenbanken zu löschen.

Und ausgerechnet der Teams-Call lief offenbar teilweise einfach weiter. 💀

Ja. Wirklich.

Besonders spannend: Die US-Techplattform Ars Technica hat den Fall anhand von Gerichtsunterlagen und Ermittlungsdetails rekonstruiert. Das Ergebnis liest sich wie ein Fall, bei dem man gleichzeitig lachen, den Kopf schütteln und sofort alle eigenen Passwörter ändern möchte. (Ars Technica)

Virtuelle Meetings gehören längst zum Arbeitsalltag – doch genau dort entstehen manchmal die verrücktesten Internet-Storys. (KI-generiert)
Virtuelle Meetings gehören längst zum Arbeitsalltag – doch genau dort entstehen manchmal die verrücktesten Internet-Storys. (KI-generiert)

Kündigung im Homeoffice – und dann völlige Eskalation 💼⚠️

Die Brüder Muneeb und Sohaib Akhter arbeiteten laut Berichten bei einem Unternehmen, das IT-Dienstleistungen für US-Behörden bereitstellte.

Am 18. Februar 2025 wurden die beiden während eines Online-Meetings entlassen. Unangenehm? Sicher. Aber laut Ermittlern blieb es nicht bei Frust oder wütenden Nachrichten im Familienchat. 😬

Denn offenbar funktionierte mindestens ein Zugang zum Firmennetzwerk weiterhin.

Ein Detail, das sich wenig später als katastrophale Idee herausstellen sollte.

96 Datenbanken gelöscht 🤦‍♂️

Was danach passiert sein soll, klingt wirklich absurd.

Die Brüder sollen laut US-Ermittlern zahlreiche Systeme manipuliert und rund 96 Datenbanken gelöscht haben – teilweise mit Regierungsbezug und sensiblen Informationen.

Besonders unangenehm: Laut WIRED soll der weiterlaufende Teams-Call später eine zentrale Rolle bei den Ermittlungen gespielt haben.

Denn während die Brüder offenbar noch mit dem Firmennetzwerk verbunden waren, sollen im Hintergrund Gespräche über VPN-Zugänge und das Löschen von Datenbanken mit aufgezeichnet worden sein. 😵‍💫 (WIRED)

Oder einfacher gesagt: Die mutmaßlichen Hacker sollen versehentlich ihren eigenen digitalen Zusammenbruch dokumentiert haben.

Das muss man auch erst mal schaffen. 💀

Das Internet reagiert irgendwo zwischen Fassungslosigkeit und Fremdscham 🌐🍿

Online verbreitete sich die Geschichte sofort wie ein Meme.

Viele Nutzer fragten sich vor allem:

  • Warum hatten die überhaupt noch Zugriff?
  • Wieso kann man anscheinend 96 Datenbanken löschen?
  • Und warum merkt niemand, dass der Call noch läuft?! 😅

Andere kommentierten trocken, dass diese Geschichte vermutlich in Zukunft in jeder IT-Schulung unter „Bitte exakt so NICHT“ auftauchen wird.

Und ehrlich: Genau das macht den Fall so faszinierend. Nicht weil hier alles hochprofessionell wirkt – sondern weil die ganze Eskalation stellenweise erschreckend menschlich aussieht.

Chaotisch. Emotional. Unüberlegt. Und technisch offenbar schlechter abgesichert als der Netflix-Account vieler Familien. 😬

Schon kleine Sicherheitsfehler können große Folgen haben – deshalb werden Themen wie Passwortschutz und sichere Zugänge immer wichtiger. (KI-generiert)
Schon kleine Sicherheitsfehler können große Folgen haben – deshalb werden Themen wie Passwortschutz und sichere Zugänge immer wichtiger. (KI-generiert)

Für IT-Experten ist die Story allerdings gar nicht lustig 🧠⚠️

Denn hinter der kuriosen Geschichte steckt offenbar ein massives Sicherheitsproblem.

Normalerweise werden bei Kündigungen in sensiblen IT-Bereichen Zugänge sofort deaktiviert, VPN-Verbindungen getrennt und Berechtigungen entzogen.

Zumindest theoretisch.

Dass hier offenbar trotzdem Zugriff auf produktive Systeme möglich war, sorgt online deshalb für mindestens genauso viel Diskussion wie die mutmaßliche Tat selbst.

Besonders bitter: Laut Berichten sollen teilweise sogar Passwörter im Klartext gespeichert gewesen sein. Also ungefähr digitale Sicherheitsstandards nach dem Motto: „Ach, wird schon gutgehen.“ 😬

Fazit: Vielleicht erst ausloggen, dann eskalieren 💀

Die Geschichte zeigt ziemlich brutal, wie abhängig Unternehmen und Behörden inzwischen von digitalen Systemen geworden sind.

Ein vergessener Zugang.
Ein weiterlaufender Teams-Call.
Ein paar Minuten Chaos.

Und plötzlich wird aus einem unangenehmen Kündigungsgespräch eine internationale Schlagzeile.

Oder anders gesagt: Vielleicht gibt es doch gute Gründe, warum IT-Abteilungen heute zuerst Accounts sperren – und danach reden. 😅

Nach dieser Hacker-Story erstmal nervös? Mit diesen einfachen Tricks schützt du dich besser im Netz 😅 

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Die ausführlichsten Details stammen aus der Recherche von Ars Technica sowie ergänzend von WIRED.

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